Der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück lädt zur 1. Friedensfahrt ein

Die erste Friedensfahrt von Oldtimerfreunden in ihren Jahrzehnte alten Fahrzeugen verbindet Münster und Osnabrück in zweierlei Hinsicht: Zum einen wird die Verbindung zwischen unseren beiden Städten mit dieser Fahrt wieder ein wenig enger geknüpft. Zum anderen halten die Karossen das Vergangene und Vergängliche lebendig - so wie die beiden Friedensstädte den 370 Jahre alten Westfälischen Frieden bis heute lebendig halten.

Mit dem Besuch der Automobilsammlung Osnabrück (frühere Karmann-Sammlung) erinnert uns die Friedensfahrt an über 100 Jahre Automobilbau in Osnabrück. Die Fahrt durch den wunderschönen Teutoburger Wald nach Osnabrück, der einzigen Großstadt, die in einem UNESCO-Naturpark liegt, zeigt uns, wie einfach es heute ist, zwischen den beiden Friedensstädten zu pendeln.

Wie wäre es denn gewesen, hätten die Gesandten der Friedensverhandlungen Automobile besessen? Hätte man in kürzerer Zeit verhandeln können, weil die Wege rascher und einfacher zu bewerkstelligen gewesen wären? Hätte man vielleicht gemeinsame Ausfahrten unternommen, um in entspannter Atmosphäre den Weg zu finden und zu befahren, der zum Frieden und damit zur Freiheit führt? Das Auto, so umstritten es bei einigen auch sein mag, hat dem Individuum auch eben jene Freiheit geschenkt, wann immer man möchte, von A nach B zu kommen - ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in den Urlaub.

Somit stellt die Friedensfahrt „erfahrbare“ Geschichte dar und erinnert uns aufs Neue an den Friedensschluss von 1648.

 

 

 

 

 

Wolfgang Griesert

Oberbürgermeister

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